Grundsätzlich wird nur die Aufstiegszeit ohne Pausen berechnet. Wie bei die meisten Marschzeitberechnungs-Methoden (z.B. Zeitberechnung mit Leistungskilometern) wird eine horizontale und eine vertikale Zeitkomponente addiert:
Marschzeit = (Vertikal-Distanz der Route / Vertikal-Geschwindigkeit) + (Horizontal-Distanz der Route / Horizontal-Geschwindigkeit)
Folgende eher unterdurchschnittliche Geschwindigkeiten werden angenommen:
Die Vertikal-Distanz der Route ergibt sich aus der Addition alle aufsteigenden Segmente, sofern diese grösser als 20 m sind. Die Horizontal-Distanz der Route wird über die Projektion der Route auf die horizontale Ebene berechnet. Sofern der Aufstieg abfallende Sektionen enthält, werden diese folgendermassen behandelt:
Sofern die verlorene Höhe wieder gewonnen werden muss, findet sie Eingang in die Vertikal-Distanz.
Die Gesamt-Schwierigkeit der Route wird folgendermassen berücksichtigt:
Je schwieriger eine Route, desto länger wird also die Marschzeit. Je einfacher die Route, desto kürzer wird die Marschzeit.
Folgende Aspekte werden noch nicht berücksichtigt:
Es versteht sich von selber, dass die Zeitangaben nur in der Grössenordnung stimmen kann. Dies gilt jedoch für jede Zeitangabe, auch jene aus der Führerliteratur oder jene, die gemessen wurde. Die automatische Zeitberechnung hat den Vorteil, dass sie homogen und konsequent nach einer transparenten Methode berechnet wird.